02.11.2015

Internet-Anbieter wie Netflix und Amazon Prime entwickeln heutzutage selbst erfolgreiche Serien und Filme, die besonders beim jungen Publikum beliebt sind. Damit verlagert sich für Marketer die Relevanz, TV-Kampagnen auch als Video-Ads bei Streaming-Diensten zu schalten. Um die Viewer zu erreichen, sollten Video-Kampagnen für die verschiedenen Kanäle angepasst werden. Durch die Option pay-per-transaction (PPT) gewinnen Online-Videotheken viele neue User, die früher DVDs im Einzelhandel erworben haben.

Die Anbieter setzten dabei auf eigene Produktionen, die auch ohne einen Kabelanschluss empfangbar sind. Somit erhöht sich die Reichweite an Zuschauern, die zum Beispiel kein Fernsehen empfangen, aber einen Internetanschluss besitzen. Zudem bieten Sie oftmals eine bezahlte oder auch frei empfangbare Version an, wo Werbung als gesponsorter Post eingeblendet wird. Diese kostengünstige Variante lockt die Zuschauer, sich bei den Portalen online anzumelden und bietet Marketern gleichzeitig Raum für ihre Kampagnen.

Auch mobil werden Streaming-Dienste häufiger genutzt, als noch vor zehn Jahren. Über Smartphones und Tablet können sogar durch Tracking Cookies individuelle Daten der Zuschauer erfasst werden. Durch die Analyse dieser Daten können personalisierte Angebote geschaltet werden, die den Viewer tatsächlich interessieren. Für Marketer bedeutet dies, eine Neu-Ausrichtung der Tracking-Tools für Video-Content und Anpassung der Video-Kampagnen für die verschiedenen Kanäle.

(Quelle: bizreport.com)