05.10.2015

Die Beliebtheit und das Interesse an VR-Brillen wie der Oculus Rift ist immens. Dem Virtual Reality-Markt wird bis 2018 ein Volumen von mehr als vier Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Facebook und YouTube haben ihre Plattformen bereits für 360-Grad-Videos angepasst. Auch im Automobilsektor findet Augmented Reality bereits viel Beachtung. Die Einblendung von virtuellen Objekten und Informationen auf der Windschutzscheibe im Sichtfeld des Fahrers, kann viele Vorteile haben. Richtungspfeile und Hausnummern können in Echtzeit angezeigt werden. Augmented Reality hat das Zeug, die Automobilbranche nachhaltig zu verändern.

TV-Streamingdienste wie Hulu und Netflix gehen das Thema Datenbrillen bereits ebenfalls aktiv an. Beide Unternehmen planen in Kürze, Virtual-Reality-Apps für den App-Store der gemeinsamen Brille von Samsung und der Facebook-Tochter Oculus, Gear VR, zu launchen. Google Glass und Oculus Rift ist den meisten bereits ein Begriff. Doch welche weiteren zukunftsweisenden Entwicklungen gibt es noch auf dem Markt?

Microsoft Hololens

Die Welt wird zum Hologramm: Unsere Augen werden mit der Microsoft Hololens zum verknüpften Device und verschmelzen so mit der Technologie. Die Brille von Microsoft hat den Vorteil, dass sie den Nutzer nicht komplett von seiner Umgebung abschottet. Die Technik integriert vielmehr virtuelle Objekte in die reale Welt und lässt so beide Ebenen miteinander verschmelzen. Objekte können exakt im Raum positioniert und bewegt werden.

Holus

Holus ist ein pyramidenförmiges Display in einem rechteckigen Gehäuse. Egal ob eLearning, Gaming oder Telekommunikation: Das holografische Display kann von 4 Seiten betrachtet werden und ist multifunktional einsatzfähig. Es kann über verschiedene Mobilgeräte bedient werden. Die Auslieferung der Home-Version soll im Juli 2016 erfolgen.

Virtual Reality im Marketing

Hologramme und Augmented Reality-Projektionen sind eine neue Form des Screens, wie wir ihn kennen. Doch wie kann man die Technologie nun im Marketing einsetzen? Über die zusätzlichen Einblendungen können sich Marken und Unternehmen direkt in der Realität ihrer User platzieren. Virtual und Augmented Reality können vor allem am Point of Sale oder auf der heimischen Couch zum Einsatz kommen. Hier besteht für Marken großes Potenzial. VR-Commerce ist das nächste große Ding für den Handel. Bereits einige Händler nutzen die virtuelle Realität, um für die Kunden das Sortiment erlebbar zu machen.

Unsere Tipps für Ihre VR-Strategie

Finden Sie eine passende Strategie und testen Sie, welches VR-Konzept zu Ihnen passt. Outdoor-Händler beispielsweise können ihre Standard-Produktbeschreibungen um VR-Anwendungen ergänzen. Auf diese Weise können Kunden z. B. in ein Zelt krabbeln, um zu testen, ob ihre Familie bequem reinpasst. Baumärkte könnten eine App anbieten, mit der Kunden Produkte im Geschäft oder zuhause virtuell testen können.

Nutzen Sie mobiles VR für sich. Beinah jedes Smartphone hat eine eingebaute VR-Funktionalität. Händler müssen es schaffen, ihre Services und Content für VR-Funktionen nutzbar zu machen und Mehrwert anzubieten. Fashion-Anbieter können mithilfe einer Avatar-Technologie virtuelle Looks zum Anprobieren bieten. Der User kann über eine VR-Brille die Outfits virtuell anprobieren und erhält eine stärkere Bindung an den Händler.

Cases aus der Praxis:

Augmented Reality bei BMW

Der Automobilriese BMW testet momentan in einem Pilotprojekt den Einsatz der Google Glass im Produktionsprozess. Die Brille ist zwar sehr Consumer-orientiert, aber mit einigen Modifikationen ist sie optimal am Band einsetzbar. Die Mitarbeiter in der Serienproduktion dokumentieren per Foto oder Video Beanstandungen in der Qualität. Bislang wurde die Fehlerbeschreibung schriftlich festgehalten, was sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, da eine genaue Beschreibung des Qualitätsmangels nötig war. Nun ist dies auf einen Blick ersichtlich und kann durch mündliche Beschreibung im Video ergänzt werden. Mithilfe der Augmented Reality-Brille konnten Rückfragen zu Beanstandungen deutlich verringert und die Prozesse optimiert werden. BMW plant, die AR-Brille auch in weiteren Bereichen der Produktion zum Einsatz zu bringen.

Marketing Case Lowe’s Holoroom

Die Heimwerker-Kette Lowe’s in den USA hat bereits verschiedene Preise für Ihre VR-Anwendung “The Holoroom” erhalten. In einem Raum können sich die Kunden via Tablet bewegen und ausgewählte Einrichtungsgegenstände virtuell im Raum betrachten.

Fazit

Die neue Technologie bietet für Marketeer vielseitige Möglichkeiten zum Brand Marketing und für die Kundenbindung. Auch Sie möchten das ungenutzte Potenzial ausschöpfen? Kommen Sie auf uns zu und wir realisieren gemeinsam mit Ihnen Ihr zukunftsweisendes Projekt.