15.08.2018

In der Mitteilung heißt es: “Die Volkswagen AG erprobt die Blockchain. Denn die Krypto-Technologie bietet enormes Potential für Wartung, Logistik, autonomes Fahren und spezialisierte Problemlösungen wie etwa fälschungssichere Kilometerstände”.Laut dem Blogbeitrag arbeiten Benjamin Sinram und Nicolai Bartkowiak von der Volkswagen Konzern IT forschen an konkreten Anwendungsmöglichkeiten. Außerdem hätten sie sich ein 300 Mitglieder starkes Netzwerk im Volkswagen Konzern über verschiedene Marken aufgebaut, das sich digital über das Thema Blockchain austauscht und sich mehrmals im Jahr trifft. 

Distributed Ledger für einfache Zahlungsabwicklungen

Die Konzerntochter Volkswagen Financial Services erprobt nach eigenen Angaben in Großbritannien eine Blockchain-Lösung, die es Anbietern von Ladesäulen erleichtern soll, Zahlungen mit Besitzern von Elektrowagen abzuwickeln. Zum Einsatz kommt dabei die Ethereum-Blockchain.  

IOTA Tangle als Weiterentwicklung der Blockchain

Als Weiterentwicklung der Blockchain kann IOTA mit Hauptsitz in Berlin gelten. IOTA kann als Netzwerk vom Hersteller, den Zulieferern bis hin zum Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus aufgebaut werden. IOTA basiert dabei nicht wie die Blockchain auf eine verkettete Liste, sondern auf einen gerichteten azyklischen Graphen namens Tangle, was sich als “Flechtwerk” übersetzen ließe.

Befürworter der Technologie sehen in ihr im Vergleich zur Blockchain eine deutlich höhere Geschwindigkeit (Realtime-Fähigkeit) und sehr hohe Skalierbarkeit bei wesentlich verringerten Transaktionskosten. Es besteht keine Notwendigkeit zum energie- und kostenintensiven Mining, die IOTA Foundation verspricht sogar niedrigere Aufwände mit steigender Skalierung. Auch Zahlungsläufe zwischen Unternehmen, Maschinen und Privatpersonen können über IOTA dargestellt werden. Die IOTA Foundation dient als Ansprechpartner für IOTA und kooperiert neben VW auch mit Bosch und Fujitsu.