15.10.2014

Einige Shop-Betreiber lassen E-Mail-Marketing immer noch links liegen. Dabei ist die E-Mail ein kostengünstiges und schnelles Instrument innerhalb der Unternehmenskommunikation. Vor allem Warenkorbabbrecher lassen sich durch E-Mails wieder aktivieren. Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie im Folgenden.

75 Prozent beträgt die Quote der Warenkorbabbrecher, so Manuel Leschik von der Rabbit Performance GmbH. Durch ein sofortiges Anschreiben des Kunden kann eine Conversion Rate von bis zu 11 Prozent erreicht werden. Richtig eingesetzt, können Retargeting-Mails sogar die Kundenbindung steigern.

Warenkorbabbrecher zählen zu der lukrativsten Gruppe der potenziellen Kunden. Der Kaufabschluss ist nur noch einen Klick entfernt und der User hat sich vielleicht sogar neu registriert. Kurz nach dem Abbruch des Kaufprozesses ist also der beste Zeitpunkt, um eine Reaktivierungs-Mail zu schicken. Das Interesse am Produkt ist noch groß – also schlagen Sie die Brücke zurück zu dieser Kaufabsicht.

Diverse Möglichkeiten für Shop-Betreiber

E-Mail-Retargeting zahlt unmittelbar auf die verkaufsfördernde Kommunikation ein. Je persönlicher der Empfänger angesprochen wird, desto eher wird er eine Conversion abschließen. Vorhandene CRM-Daten geben einen ersten Einblick in die Lebenswelt des Warenkorbabbrechers. Zusätzlich sollten Shop-Betreiber das Surf- und Klickverhalten des Nutzers analysieren. Welches Produkt wollte er eigentlich erwerben? Haben Sie passende Angebote oder alternative Artikel dazu? Anhand dieses Einkaufsverhaltens können Sie eine individuelle E-Mail nach dem Baukastenprinzip erstellen. Diese Retargeting-Mail schafft deutlichen Mehrwert, anstatt eine simple Erinnerung mit dem Link zurm Warenkorb zu schicken.

Identifizierung der Abbruchgründe

Erst durch die Identifizierung und Analyse der Abbruchgründe kann ein individueller Kundendialog angestoßen werden. Fragen Sie Ihre Kunden, warum sie den Kauf abgebrochen haben. Über ein Formular können Sie die Antworten bündeln und erkennen, wo Schwachstellen in Ihrem Checkout-Prozess liegen. Haben Sie vielleicht nicht die gewünschte Bezahlmethode angeboten? Oder musste der Besucher ein ellenlanges Formular mit Datenangaben ausfüllen? Der Erkenntnisgewinn gehört zum Retargeting via E-Mail dazu.

Diese Faktoren muss eine gelungene Retargeting-Mail enthalten:

  • Der Empfänger darf nicht das Gefühl bekommen, dass er verfolgt wird
  • Ein ausdrückliches Einverständnis für die Daten-Verarbeitung muss vorliegen
  • Inhaltlich muss die E-Mail hauptsächlich Informationen zum ursprünglich gewünschten Produkt bzw. Angebote zu ähnlichen Artikeln enthalten

Die Design-Aspekte sind im Checkout-Prozess ebenfalls nicht zu unterschätzen. Wie Sie diese optimal umsetzen, erklärt Jens-Michael Blümel, Creative Director bei TWT, in dieser Folge von TWT TV:

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Fazit:

Verwaiste Warenkörbe führen bei Shop-Betreibern zu Frustration. Mit Retargeting-E-Mails lassen sich laut amerikanischen Studien bis zu 50 Prozent der Warenkorbabbrecher zu einem Kauf animieren. TWT unterstützt Sie gerne bei der Rückgewinnung Ihrer Kaufabbrecher per E-Mail-Marketing. Sprechen Sie uns hier an.