24.09.2014

Tablets und Smartphones haben unser aller Leben ausschlaggebend verändert. Wir können zu jeder Zeit und von jedem Ort der Welt mobil ins Internet gehen und nach Herzenslust einkaufen oder auf Websites recherchieren. Doch viele Experten prophezeien: Wearables werden unser Kommunikations- und Online-Verhalten noch stärker verändern.

Wearables und Self-Tracking-Devices lassen erahnen, welchen Einfluss die trabgbare Technologie auf unseren Alltag nehmen wird. Über Smartwatches am Handgelenk lassen sich bereits E-Mails abrufen oder ein Anruf entgegennehmen. Fitness-Armbänder tracken unsere Herzfrequenz und analyisieren unsere Laufzeiten beim abendlichen Joggen. Sieben der zehn großen Smartphone-Hersteller haben ein solches Smart Wearable bereits auf den Markt gebracht.

Der Bereich Mobile Health profitiert laut Experten am stärksten von der Technologie. Die Innovationsschmiede Google X hat beispielsweise eine Kontaktlinse entwickelt, die den Blutzuckerspiegel von Diabetikern messen kann. "Wearables sind dabei, unseren Alltag zu erobern. Sie bieten die Möglichkeit, den Puls während des Joggens zu beobachten oder den Schlaf zu überwachen", sagte jüngst IFA-Ausrichter Hans-Joachim Kamp.

Quantified Self erobert Unternehmensprozesse

Eine Forrester-Analyse prophezeit den sogenannten “Quantified Selfs” – sprich Smartwatches und Fitness-Gadgets – einen signifikanten Mehrwert für Unternehmen. Vor allem in Berufen mit hoher körperlicher Belastung, wie die des Feuerwehrmanns, können die tragbaren Devices Körperfunktionen auswerten und dauerhaften Schäden vorbeugen. Doch auch im Klinik-Alltag haben sich Wearables bereits bewährt. Die Google Glass wurde im Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston drei Monate lang in der Notaufnahme eingesetzt. Die Ärzte attestieren der Datenbrille den enormen Vorteil, die Datenübermittlung in Echtzeit zu ermöglichen. Ein weiterer Anknüpfungspunkt ist die Kooperation mit Unternehmen.

Krankenkassen können beispielsweise Fitnessarmbänder an Neukunden aushändigen oder ihnen den Kaufpreis rabattieren, wenn sie Trainings-Einheiten über das tragbare Band analysieren lassen.

IT sollte rechtzeitig planen

Der weltweite Umsatz im Segment Wearable Tech soll 2014 laut Deloitte die fünf Milliarden Dollar-Grenze überschreiten. Der Siegeszug der Technologie wird allerdings rund ein Jahrzehnt dauern. Ab dem Jahr 2018 erwarten Experten, dass Wearables den Mainstream erreicht haben. Die Progonose zum weltweiten Wachstum von Wearable Computing Devices zeigt die folgende Grafik:<iframe style="border: 1px solid #CCC; border-width: 1px; margin-bottom: 5px; max-width: 100%;" src="//www.slideshare.net/slideshow/embed_code/39148949" width="512" height="421" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"> </iframe>

Ab 2020 könnte der Einsatz also bereits in den Unternehmen angekommen sein. Abwarten ist hier aber die falsche Devise: IT-Entscheider müssen schon heute beginnen, ihre Software auf die Verknüpfung mit Sensoren und Gadgets zu prüfen. TWT unterstützt Ihre IT-Abteilung hier gerne.