19.10.2020

Wie schon das restliche Jahr, wird leider auch Weihnachten 2020 dieses Jahr stark von der Corona-Pandemie beeinflusst werden. Laut einer aktuellen Studie von Rakuten Advertising haben in Deutschland seit Beginn der Pandemie zwar ‘nur’ 28 Prozent der Kunden ihre monatlichen Ausgaben gesenkt. Der Großteil, so das Ergebnis der Studie, hat allerdings weiterhin Bedenken sich in größeren Menschenansammlungen zu bewegen und versucht, diese möglichst zu vermeiden.

Kaufvorgänge verlagern sich also stärker in den digitalen Raum: Knapp 50 Prozent der Befragten kaufen im Vergleich zum Vorjahr vermehrt online ein; viele Verbraucher nutzten E-Commerce-Angebote dabei zum ersten Mal. 

Der Trend zum E-Commerce beschleunigt sich

Auch Google sagt: Die Bedeutung von E-Commerce steigt stetig – sowohl für die Händler als auch für die Konsumenten. Seit Beginn der Corona-Pandemie stieg allein die Anzahl  der Online-Einkäufer im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent
Auch das Smartphone als “Einkaufswagen” ist noch stärker in den Fokus gerückt: Bereits knapp 25 Prozent der Online-Käufe werden über das Mobiltelefon abgewickelt – Tendenz steigend. Shopping Apps gehören zu den heißesten Trends im App, bzw. Play Store.

Auch die Prognose für das Weihnachtsgeschäft sieht einen klaren Anstieg der Käufe im Internet. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Kunden, die zu Zeiten Coronas das erste Mal online geshoppt haben, ihre Einkäufe auch in Zukunft zumindest teilweise online tätigen werden. 

Den digitalen Kanälen muss strategisch mehr Beachtung geschenkt werden

Diesem Trend sollten auch lokale Shops folgen, um im Wettbewerb nicht unterzugehen. 

Ein gutes Beispiel für eine strategisch kluge Umsetzung sind zum Beispiel lokale Buchhandlungen, die sich eine eigene Website eingerichtet haben. Über diese haben die Händler dann die Möglichkeit, ihren Kunden Vorbestellungen auf digitalem Weg zu ermöglichen.
Immer mehr Kunden recherchieren Produkte online, via Suchmaschine oder YouTube. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist nicht von der Hand zu weisen: Laut Google Studie suchen 76 Prozent der Kunden zunächst online nach Informationen und Produkten. Das sind ganze 11 Prozent mehr als im Vorjahr.

Vor allem für das anstehende Weihnachtsgeschäft darf das nicht ignoriert werden. Der Kunde sollte die Möglichkeit haben, die Ware vorab online einzusehen und vorzubestellen. Diese kann anschließend entweder zu ihm nach Hause oder via Click & Collect zur Abholung in das Ladengeschäft geliefert werden.

Dabei muss nicht einmal zwangsläufig ein aufwendiger Webshop integriert werden, solange die Relevanz einer gelungenen Kundenkommunikation auch im Multichannel-Ansatz verstanden wurde. Bausteine dafür können, wie bereits genannt, eine Website sein, über die Kunden den Kontakt zum Händler aufnehmen können – und anders herum. Außerdem lohnt es sich, das eigene Ladengeschäft bei Google My Business einzutragen, um für potenzielle Laufkundschaft bei Google lokal gelistet zu werden.
Der Dienst ist kostenlos und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen Kunden über aktuelle Neuigkeiten, Rabatt- oder Weihnachtsaktionen auf dem Laufenden zu halten, ohne dass besondere technische Kenntnisse nötig sind. 

Und, natürlich, die Allzwecklösung der Kundenkommunikation: Social Media. Lokale Händler, die noch über keine Social Media Kanäle verfügen, sollten gerade im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft darüber nachdenken, dort eine Präsenz aufzubauen. Social Media ist oftmals der direkteste Kommunikationskanal zu den Kunden und bietet schier endlose Möglichkeiten, mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten: Entweder direkt über den jeweiligen Messenger, oder indirekt via der Posts im Feed. 

Spezielle Angebote und Rabatte gewinnen an Relevanz

Ende November ist es wieder soweit: Der Black Friday ruft die Sparfüchse zur Schnäppchenjagd auf. Viele besorgen sich in diesem Kontext bereits die ersten Geschenke für unter den Weihnachtsbaum. Dieser Tag gilt als der Umsatzstärkste im ganzen Jahr und ist daher ein beliebtes Mittel für Händler, die Verkäufe durch Spezial-Aktionen vor Ende des Jahres anzukurbeln. 

Dies schafft natürlich auch Potentiale für den Bereich E-Commerce.
Die Möglichkeit, Kundendaten zu erheben und zu analysieren, macht ein passgenaues, personalisiertes Retargeting möglich. Die größte Herausforderung dabei besteht in einem stabilen technischen Set-up. Von Website, übers Backend, bis hin zur nutzerfreundlichen App – all diese Bausteine müssen strategisch ineinandergreifen.

Das Ergebnis: Der Shop-Betreiber ist dazu in der Lage, den Kunden personalisierte Angeboten zukommen zu lassen und somit seine Umsatzziele zu erreichen oder gar zu übertreffen.

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