27.06.2016

Die Advanced Autonomous Waterborne Applications (AAWA) ist ein Konsortium, welches von Rolls-Royce und anderen Unternehmen gegründet wurde, um den Einsatz autonomer Technologien auf Schiffen zu erforschen. Das nun veröffentlichte Weißbuch zeigt, wie diese zukünftige autonome Frachtschifffahrt aussehen wird und inwiefern sie die beste Option für die Entwicklung der Frachtschifffahrt im allgemeinen ist.

Sensoren liefern Daten in Echtzeit

Schiffe sollen in Zukunft nicht mehr durch Matrosen und den Kapitän an Bord, sondern durch Piloten einer Einsatzzentrale an Land gesteuert werden. Eine andere Option wäre auch der heutzutage schon bekannte Autopilot, welchen man in Flugzeugen oder anderen Fahrzeugen bereits findet. Diverse Sensoren sollen die Daten in Echtzeit an Land liefern. Die Schiffsbewegung soll hierdurch präziser, weniger gefährlich für das Leben der Besatzung und auch weniger kostenaufwendig sein

An einer 65 Meter langen Fähre werden in Finnland bereits Sensoren für diese autonomen Frachtschiffe getestet und auch die generellen Abläufe des autonomen Betriebes werden getestet. Bis zum Jahr 2020 sollen die ersten Roboterschiffe in See stechen.

(Quelle: futurezone.at)