28.10.2014

Mit 3D-Druckern lässt sich heute eine Vielzahl von Gegenständen und Werkzeugen nachdrucken, die entweder nicht mehr hergestellt werden oder in der Einzel-Produktion zu aufwendig sind. So können Gliedmaßen und fehlende Verbindungsstücke aus Nylon, Keramik und Kunststoffen einfach rekonstruiert werden. Wir zeigen die besten Anwendungsmöglichkeiten in unserem Beitrag auf.

Ein 3D-Drucker baut Schicht für Schicht dreidimensionale Werkstücke auf. Durch eine Computersteuerung wird das 3D-Modell von dem PC ausgewählt und an den Drucker gesendet.

Best Practices

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: ob für die Kunst, als Werkzeug oder in der Textilindustrie. Nicht nur die Einfachheit der Verarbeitung spielt eine große Rolle. Die Materialkosten sowie Herstellungskosten sind wesentlich niedriger, als bei einer originalgetreuen Nachbildung. Diese anschaulichen Bespiele verdeutlichen die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten:

  • Kunstobjekte: Skulpturen und abstrakte Gegenstände lassen sich einfach nach dem virtuellen Modell herstellen, wie das Beispiel der spanischen Firma Foodini “Food Printer” zeigt. So können zum Beispiel Lebensmittel für Katalog-Fotografien und Malereien gedruckt werden. Der Fotograf und Künstler ist nicht mehr auf frische und verderbliche Ware angewiesen.
  • Industrie: Als Filmrequisiten können 3D-Modelle ebenfalls genutzt werden. Anstatt tatsächlich hochwertiger Kraftfahrzeuge, wie zum Beispiel einem Aston Martin DB5 - hier ein Modell von Proshop Modelmakers – können 3D-Modelle aus Kunststoff für Crashs und explodierende Spezialeffekte genutzt werden. Die Kosten für zerstörte Requisiten reduzieren sich durch die 3D-Nachbildungen erheblich.
  • Textilbranche: Kleidung kann über ein 3D-System an allen Standorten mit einem 3D-Drucker nachgedruckt werden. Ein Drape Dress von der finnischen Künstlerin Janne Kyttanen oder eine Hut-Variante von Gabriela Ligenza zeigen, wie unterschiedlich die Kunststoffe eingesetzt werden. Mit der Versendung einer digitalen Information können Nylon-Fasern zum Beispiel direkt am Urlaubsort zu einem Kleidungsstück gedruckt werden. Die zusätzliche Belastung des Koffergewichts fällt weg.

Aussichtsreicher Trend für die herstellende Industrie

Die Materialien wie Kunstharze und Harze sind in der Anschaffung simpel und können wieder verwendet werden. Der 3D-Drucker bietet eine optimale Lösung für Unternehmen, die mit diesen Werkstoffen arbeiten und Werkzeuge herstellen. Jegliche Motive einer animierten 3D-Struktur können aus dem PC direkt in greifbare Formen rekonstruieren. Vor allem durch diese Nachhaltigkeit hat die Technik eine Zukunft in Unternehmen.

Bei Fragen zu einer Virtualisierung ihrer Produkte oder 3D-Modelle helfen wir Ihnen gerne weiter. Sprechen Sie uns einfach an.