28.06.2016

Wissenschaftler der TU versuchen herauszufinden, was Menschen in Zukunft wirklich brauchen und benutzen werden, sodass Dinge wie textende Balkonpflanzen oder den Füllstand angebende Briefkästen nicht nur um der Technik willen entwickelt werden.

Mitten in Chemnitz wurde aus dem Zweck ein lebendiges Labor (“Living Lab”) eingerichtet. In unmittelbarer Nähe des Rathauses werden Vorträge, Gruppendiskussionen und Workshops seit Anfang Juni durchgeführt und ausgewertet.

Das bisher einzige Projekt seiner Art in Sachsen

Bei der Forschung geht es nicht allein um das Internet der Dinge im Haushalt, sondern auch, wie die technischen Neuentwicklungen das Miteinander von beispielsweise Nachbarschaften fördern können. Das Projekt dauert fünf Jahre, ist in Sachsen das bisher einzige seiner Art und wird von dem Bundesforschungsministerium mit 2,5 Millionen Euro unterstützt. Darum geht es vor allem um die Fragen, welche Probleme des Alltags durch Technik behoben werden können.

Ein Lego-Haus zur Veranschaulichung des Internets der Dinge

Um der Generation, die nicht in die die technische Zeit hineingeboren wurde, die Technik näher zu bringen, gibt es unter anderem zwei Würfel, von denen der jeweils andere aufleuchtet und vibriert, wenn der eine mit einer warmen Hand in Berührung kommt und dies durch Sensoren weitergibt. Ein anderes Hilfsmittel der Veranschaulichung und des Verständnisses ist ein Lego-Haus. Anhand dieses Models kann ein Idealbild eines Smart Homes zwischen Teilnehmern und Forschern diskutiert, aufgenommen und ausgewertet werden. Bereits im kommenden Jahr sei mit ersten vorzeigbaren Ergebnissen zu rechnen.

(Quelle: internetworld.de)