19.01.2018

Wallets

Jede Kryptowährung wird in einem sogenannten Wallet abgespeichert. Darunter versteht man eine Art virtuellen Geldbeutel. Die Gefahr hierbei, er kann, wie alle Daten, kompromittiert, manipuliert oder gestohlen werden. Auch wenn Sie das Passwort vergessen oder die Festplatte defekt ist, sind die Coins verloren. Ist das Wallet also einmal weg, gibt es keinerlei Chance wieder auf die darin gespeicherte Währung zuzugreifen.

Experten raten deshalb dazu die Coins in einem Offline-Wallet abzuspeichern. Cyberangriffe sind hier nicht möglich. Nachteil des Offline-Wallets: Die Kryptowährung ist nicht so schnell verfüg- und handelbar. Bis eine Transaktion oder Aktualisierung erfolgt können einige Tage vergehen.

Malware infiziert Coin Miner

Weitere Coins lassen sich mit Mining-Systemen erzeugen. Malware-Botnetze zielen auf diese Systeme ab und infizieren sie. Ist der Miner bzw. der Rechner von Malware betroffen mindert dies die Rechenleistung und damit auch die Ressourcen, die zum Minen zur Verfügung stehen. Üblich reicht es bei Malware aus, sie mit einer Virensoftware zu identifizieren und darüber zu löschen.

Gute Verschlüsselung ist wichtig

In der Regel werden Daten verschlüsselt von einem Ort zum anderen geschickt. So haben Hacker keine Chance diese anzugreifen, da Ihnen der Schlüssel zur Decodierung fehlt. Bei der Blockchain befinden sich einigen Zahlen, Buchstaben und Zeichen immer an der gleichen Stelle im Block, dies erleichtert es Cyberkriminellen einen Teil der Blöcke sichtbar zu machen. Dieser Angriff wird als Plaintext-Attacke bezeichnet und wird oft genutzt, um die Blockchain zu hacken. Gegen diese Attacke gibt es bisher noch keinen umfassenden Schutz.

Angriffe auf Website und Plattform

Das Hacken von Krypotwährungs-Websites und -plattformen zählt zu den häufigste Angriffen auf Blockchain und Kryptowährung. Mehrere Plattformen wurden in den vergangenen Jahren gehackt und die Coins der Nutzer waren, da sie im Wallet gespeichert sind, verloren. Auch hier empfiehlt sich das Abspeichern in einem Offline-Wallet. Prüfen Sie zudem, ob die Betreiber der Plattformen über Sicherheitslösungen verfügen und vertrauenswürdig sind.

Sicherheit der Blockchain hängt vom Umfang ab

Größere Blockchains gelten allgemein hin als sicherer. Sie basieren auf mehreren Blöcken, was es für Hacker schwieriger macht, alle anzugreifen. Private und damit eher kleinere Blockchains, sind aus diesem Grund anfälliger. Security-Verantwortliche im Unternehmen sollten sich bewusst machen, dass auch die Blockchain-Technologie gehackt werden kann. Dennoch wird das Potenzial der Technologie auch weiterhin für viele Branchen attraktiv sein.