07.04.2016

E-Mail-Marketing umfasst weit mehr als nur das Mailing. Weckt der Inhalt des Newsletters das Interesse des Abonnenten, wird er auf Links zu weiterführenden Informationen klicken. Die E-Mail hat also einen wesentlichen Beitrag zum gesamten Verkaufsprozess bzw. zur Leadgenerierung beigesteuert. Eine hohe Conversion Rate hängt jedoch maßgeblich von der Landingpage ab.

Was versteht man unter einer Landingpage?

Eine Landingpage ist eine Site, die zum Beispiel nach dem Klick auf ein Banner oder einen Link in einem Newsletter erscheint. Die Landingpage ist dabei so zu gestalten, dass sie die geweckten Erwartungen des Nutzers erfüllt. Der Website-Besucher wird dort abgeholt, wo er nach dem Lesen des Werbemittels steht.

Damit der Prozess der Kundengewinnung nicht mit dem Klick auf einen Link endet, sollten Sie unsere Checkliste beherzigen.

Integration von Newsletter und Landingpage

In Zeiten von überfüllten Postfächern und der zunehmenden Content-Flut ist es essentiell wichtig, das Interesse des Newsletter-Empfängers zu wecken. Ist es dem E-Mail-Marketer gelungen, den Leser von einem spannenden Teaser zu überzeugen, wird er nach dem Klick auf der Landingpage aus wirklichem Interesse agieren. Die ideale Landingpage zu erstellen ist jedoch nicht einfach.

Dabei sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Setzen Sie einen aussagekräftigen Call-to-Action (CTA), der eindeutig aussagt, was den Nutzer auf der Landingpage erwartet. Sagen Sie, was Sie anbieten. Ein Download sollte zum Beispiel so konkret wie möglich benannt werden: “Hier Casestudy herunterladen”
  • Beachten Sie, dass User gerne überall hinklicken. Sei es die Überschrift, Bilder oder Text-Links: E-Mail-Marketer sollten sinnvoll und mehrfach pro Thema verlinken.
  • Wichtig: Testen Sie vor Versand nochmal alle Links.
  • Auf der Landingpage muss der User die Informationen finden, die er erwartet. Dafür sollte die Landeseite übersichtlich gestaltet sein, um dem Nutzer schnell einen guten Überblick zu bieten.
  • Haben Sie Siegel, Auszeichnungen oder andere Referenzen, die zum Beispiel für Ihr beworbenes Produkt sprechen? Dann binden Sie es auf der Landingpage ein, sofern es sinnvoll ist.

Die absoluten No-Gos auf einer Landingpage

Textwüsten, zu viele Farben, blinkende Buttons oder defekte Verlinkungen: Bei der Gestaltung einer Landingpage kann man auch vieles falsch machen.

Zu den No-Gos zählen:

  • Verlinkungen auf die Startseite: Verweisen Sie nie direkt auf die Startseite ihres Web-Auftritts. Wenn ein konkreter Inhalt beworben wird, sollte der Nutzer auch genau diesen vorfinden.
  • Textwüsten: Die Internetnutzer besitzen eine äußerst kurze Aufmerksamkeitsspanne und geringe Frustrationstoleranz auf. Vermeiden Sie daher Textwüsten auf der Landingpage. Muss sich der Nutzer zunächst durch einen ellenlangen Text kämpfen, bevor das gewünschte Produkt oder der angebotene Services erscheint, wird er die Seite rasch verlassen.
  • Komplizierte Struktur: Eine Landeseite sollte so benutzerfreundlich und einfach wie möglich gestaltet sein. Unnötige Spielereien oder Verschachtelungen sind daher zu vermeiden. Sobald der Nutzer anfängt zu stöbern, besteht die Gefahr, dass er sich in der Fülle an Informationen verliert.
  • Langsame Ladezeit: Der Tod einer Landingpage ist eine langsame Ladezeit. Internetnutzer schließen eine Website bereits nach wenigen Sekunden, wenn diese nicht lädt. Eine schnelle Ladezeit ist daher das A und O. Reduzieren Sie dazu Bilder und Videos.
  • Keine Mobile-Optimierung: In Zeiten von Smartphone und Tablet ist die Mobilfähigkeit der Landingpage Pflicht. Die Seite sollte daher auf allen gängigen Endgeräten aufrufbar sein.

Fazit

Die Verknüpfung des Newsletters mit überzeugenden und relevanten Landingpages führt zu einer langfristigen Kundenbindung. Die Gewinnung neuer Leads steht und fällt dabei mit der Landingpage. Eine optimale Landingpage kann die Conversionrate rasch verdoppeln. Wir beraten Sie gerne.