15.03.2016

Mit der virtuellen Tour können Immobilienmakler ihren Kunden Traumwohnungen und -häuser zeigen – und das ganz ohne Besichtigungstermin. Spielerisch und selbsterklärend, kann die Immobilie in all seinen Facetten kennengelernt werden. Dazu benötigen Nutzer lediglich ihr Smartphone und das Google Cardboard.

So funktioniert Google Cardboard

Google Cardboard ist eine Halterung aus Karton, die aus einem Smartphone eine Virtual-Reality-Brille machen kann. Die Konstruktion besteht aus zwei Biconvex-Linsen, zwei Magneten sowie einem Klettverschluss, der den Deckel schließt. Die Magneten fungieren als Betätigungsknopf und funktionieren im Wechselspiel mit dem Magnetsensor des Smartphones. Auf dem Smartphone wird nun eine App geöffnet, die eine stereoskopische Ansicht unterstützt. Durch die Virtual Reality-Brille wird aus einzelnen Bildern eine 3D-Ansicht kreiert. Die Sensorik im Smartphone ermöglicht, dass sich der Träger von Google Cardboard in der 3D-VR-Welt umsehen kann.

Als Interessent muss man eine Immobilie gesehen haben, ein bloßer Grundriss reicht nicht aus. Zudem lassen sich verschiedene Meinungen einholen, da auch Freunde und die Familie die potenzielle neue Wohnung mit Google Cardboard anschauen können.

Weitere Vorteile sind:

  • Flexible Immobiliensuche ohne zeitliche und räumliche Einschränkungen
  • Zeit- und Kostenersparnis
  • Immobilienmakler können sich in Echtzeit dazuschalten lassen und die virtuelle Besichtigung leiten
  • Vermeidung von unnötigen Besichtigungsterminen
  • Zahlreiche Kauf- und Mietinteressenten können unzählige Immobilien besichtigen

So funktioniert die Immobilien-Besichtigung mit der Google Cardboard VR-Brille

1. Der QR-Code der Wunsch-Immobilie wird mit dem Smartphone gescannt und via Google Cardboard abgebildet. Die VR-Brille kann nun genutzt werden.

2. Zunächst erscheint die Außenansicht der Immobilie. Via Google Street View kann die Umgebung der Immobilie erkundet werden. Auf den Eingang macht ein Pfeil aufmerksam. Im Sichtfeld befindet sich ebenfalls die Adresse der Immobilie.

3. Nun begibt sich der Interessent in die Räumlichkeiten der Immobilie. Aufteilung, Schnitt und ein Grundriss werden dem Nutzer über die VR-Brille angezeigt. Dabei wird eine 360 Grad-Ansicht geboten. Der Anwender erhält einen unmittelbaren Eindruck und kann virtuell durch die Räume wandeln.

4. Über die Anruf-Funktion wird der Immobilienmakler live dazu geschaltet. Wie in einem Video-Chat können sich Interessent und Makler über die Vorzüge der Immobilie unterhalten. Des Weiteren besteht so die Möglichkeit den Nutzer virtuell durch die Wohnung zu begleiten und auf die nächsten Räume zu verweisen.

5.Bei der virtuellen Besichtigung hat der Makler den Interessenten auf einen bestimmten Punkt in der Wohnung aufmerksam gemacht. Ein Verweis, z.B. auf die Küche, wird in die 360 Grad-Ansicht integriert. In der Küche angelangt, kann sich der Interessent vom Einbau überzeugen und bekommt direkt die Breite, Höhe und Tiefe angezeigt. So lassen sich im Vorfeld konkrete Planungen für die eigene Küche angehen.

Virtuelle Tour mit dem Makler

Ohne vor Ort Besichtigung, können Makler ihre Kunden durch die Immobilie führen und virtuell jeden Raum vorstellen. Durch den Einsatz von Google VR kann der Makler dem Blick des Interessenten folgen. Schaut der Interessent durch die Brille auf die Fenster, kann der Makler direkt auf die Helligkeit des Raumes oder den schönen Ausblick eingehen. Die flexible Immobiliensuche ohne zeitliche und räumliche Einschränkungen wird bereits von Immobilienunternehmen eingesetzt. Wir beraten Sie gerne, wie Sie unser Produkt für Ihre Immobilie oder Anlage nutzen können. Das TWT Produkt lässt sich zudem auf weitere Branchen ausweiten, zum Beispiel kann über die Technologie auch ein Autoverkauf mit Innen- und Außenansicht abgebildet werden. Kontaktieren Sie uns gerne hier.