Machine Learning bringt Licht in 110 Millionen Dokumente von KZ-Häftlingen

Arolsen Archives hat es sich zur zentralen Aufgabe gemacht, KZ-Schicksale zu klären und Vermisste zu suchen. Bis heute beantworten sie jährlich Anfragen zu rund 20.000 NS-Verfolgten. Einen wichtigen Teil zur Aufklärung trägt das umfangreiche Online-Archiv bei. Als internationales Zentrum über NS-Verfolgung möchte Arolsen Archives zu Debatten rund um die Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Verbrechen, politische Verfolgung und Rassismus beitragen.

TWT ist erster zertifizierter deutscher Google Cloud Premier Partner mit Spezialisierung auf Machine Learning und nutzt unter anderem die Document Understanding AI von Google, um die Dokumente von NS-Häftlingen durch maschinelles Lernen zu analysieren. Auf diese Weise wird ein geeigneter  Algorithmus trainiert und unterschiedliche Dokumententypen wie Lagerkarten, Häftlingspersonalakten oder auch Krankenblätter online verfügbar gemacht.

Ein ehrgeiziges Indexierungs- und Digitalisierungsprojekt bei insgesamt 110 Millionen Objekten, die auf viele verschiedene Dokumententypen verteilt sind: Von maschinen- und handgeschriebenen Inhaftierten-Listen bis hin zu vergilbten und verbrannten Karteikarten. Denn Machine Learning, ein Teilgebiet der künstlichen Intelligenz (KI), benötigt als Grundlage bereits vorhandene Datensätze.  

Der Algorithmus ist mit diesen Informationen in der Lage, Personendaten auszulesen und zu analysieren. Das Modell wird also kontinuierlich mit Daten trainiert und lernt auf Basis der Ergebnisse.

Das Resultat: Der interessierten Öffentlichkeit ist es nun möglich, die Schicksale der NS-Opfer online nachzuvollziehen.

Sie möchten mehr erfahren?
Hier geht’s zur ausführlichen Case Study.

  • Clustering der Dokumente in mehr als 30 unterschiedlichen Dokumententypen, mit einer untrainierten Zuordnung von einer Genauigkeit von ca. 90% aller Dokumente
  • OCR Erkennung der vorhanden Informationen
  • Entwicklung und Bereitstellung eines Web-Portals
  • Projektmanagement
„Man bekommt schnell eine Idee dafür, ob ein Partner nur Interesse an einem weiteren Kunden hat, oder ob er wirklich mit Herzblut an diese Aufgabe herangehen wird, mitdenkt und aktiv das Projekt voranbringt.“ Michael Hoffmann zu der Entscheidung,
die schwierige Aufgabe der TWT anzuvertrauen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

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