13.01.2015

Nachdem es im Jahr 2014 um innovative Design-Trends sehr ruhig war, legt das Jahr 2015 umso mehr zu. Vor allem zu Beginn eines neuen Jahres planen viele Unternehmen einen Refresh ihrer Website, um sich frischer und moderner zu präsentieren. Wir haben für Sie die besten Innovationen und Ideen für dieses Jahr gebündelt.

Die Schlagworte des Webdesigns 2015 sind: klare Strukturen, Mobile und Reduktion. Dieser Trend hatte sich 2014 bereits abgezeichnet und setzt sich nun 2015 durch. Material Design und Product First gehören also zu den Must-Haves im aktuellen Design-Jahr.

Flat Design wird zu Material Design

Klare Strukturen und weniger Farbe machen dieses Design aus. Windows 8 und Apple iOS7 haben es vorgemacht: Minimalismus und reduzierte Oberflächen sind salonfähig geworden und werden 2015 bestimmen. Google führt beispielsweise mit Material Design einen noch stärker an Flat Design angelehnten Ansatz in seine Produkte ein. Google setzt dabei stark auf Icons und Schriftarten als tragende Design-Elemente. Auffällig sind die großflächigen und einfarbigen Elemente, die kontrastreich zum Einsatz kommen. Dreidimensionale Faktoren spielen auch eine wichtige Rolle, denn hiermit sollen Elemente unabhängig voneinander überlagert und animiert werden können.

Hier im Video finden Sie alles über die neue Designsprache “Material Design”:

Die One-Color Dominanz

2015 werden wir immer mehr Websites sehen, die eine aussagekräftige Farbe verwenden. Diesen Ansatz nennt man “One-Color Dominance”. Hintergründe, Typografie, Overlays und Buttons werden in einem Farbton akzentuiert. Dies führt dazu, dass die Website und ihre Content-Elemente besser wahrgenommen werden und Nutzer die Marken schneller mit der gewählten Farbe in Verbindung bringen.

Bildschirmfoto 2015-01-13 um 13.07.26(Beispiel für One-Color Dominanz)

Responsive Design wird Standard

Responsive Webdesign sollte spätestens dieses Jahr als Standard eingesetzt werden. Falls Sie noch nicht auf responsive Seiten setzen, heißt es für 2015: Machen Sie Ihren Auftritt für Smartphone und Tablet attraktiv. Ihre Zielgruppe und auch die Suchmaschinen legen immer größeren Wert auf die mobile Optimierung.

Storytelling trifft Design

Storytelling hält nicht nur Einzug in das Content Marketing, sondern auch in den Bereich Design. In Kombination mit dem Parallax-Scrolling können so lebendige Websites mit spannender Benutzerführung entstehen. Jedes Design-Element baut inhaltlich aufeinander auf und hebt sich so von den üblichen, textlastigen Produktbeschreibungen ab. Mit Design und Storytelling werden aus Informationen und Services visuell erlebbare Geschichten. Dies zahlt wiederum auf die Verständlichkeit und das Erinnerungsvermögen ein. Geschichten lassen sich leichter verbreiten und weitererzählen. Kunden und Website-Besucher werden so zu potentiellen Storytellern und Multiplikatoren.

Die Navigation wird unique

Starre und überladene Website-Navigationen schrecken Nutzer heutzutage ab. Die Hürde sich durch zehn Unterpunkte zu klicken, bis die gewünschte Information vorliegt, ist schlichtweg zu hoch. Daher werden wir 2015 immer kreativere und leicht klickbare Navigationen sehen. Slide down, slide up, Pop-up und dynamische Animationen helfen dabei, die Website-Experience zu verbessern.

Eine gelungene Kreation für eine benutzerfreundliche Navigation finden Sie hier:

Bildschirmfoto 2015-01-13 um 13.07.08

(Quelle: designmodo.com/web-design-trends-2015/)

Card-Design wird wachsen

Pinterest ist der Vorreiter auf diesem Gebiet: Blogs und Online-Shops orientieren sich zunehmend an der Kachel-Optik des Bildernetzwerks. Content-Boxen mit aufmerksamkeitsstarken Bildern sind dieses Jahr Trumpf. Firebox zeigt, wie es geht:

 Bildschirmfoto 2015-01-13 um 13.06.52

(Screen: Firebox)

Big Data beeinflusst das Design

Big Data wird nicht nur für die Technik-Industrie zunehmend interessant, sondern auch für das Webdesign. Grafiken, Charts und interaktive Datenprojekte werden zunehmend für Websites aufbereitet. Ein Beispiel dafür ist das Personal Brand Institute.  

Product First als Leitmotto

Vor allem abstrakte Produkte stellen Designer vor immer neue Herausforderungen. Gefühle und Nutzererfahrungen zu visualisieren, folgt der Leitidee “Product First”. 3D-Ansichten, interaktive Elemente und die Möglichkeit, Produkte digital zu bewegen oder kleine Details ranzukommen, kommen 2015 groß raus.

Websites und Online-Shops sollten schlüssig auf die Anforderungen Ihrer Zielgruppe ausgerichtet werden. Um für den Kunden ein Erlebnis zu schaffen, muss man ihn für das Produkt begeistern. Wecken Sie bei Ihren Kunden positive Emotionen, so profitieren auch Ihre Marke und Ihr Unternehmen längerfristig von der entstehenden Beziehung. Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung eines kreativen, digitalen Nutzer-Erlebnis für Ihre Zielgruppen.