12.01.2018

Die Auswertung von Patientendaten ist eines der bedeutendsten Projekte der Gesundheitsbranche. Kliniken und Forscher produzieren unzählige Daten. Röntgenbilder, Arztbriefe und Laborwerte werden zunehmend digital abgelegt. Das ambitionierte Ziel: Kliniken und Ärzte sollen über Schnittstellen auf Patientendaten zugreifen und sich auf alle im Gesundheitswesen zentralen Daten stützen.
Der Datenschutz muss dabei immer gewährleistet sein. Patienten sollten zum Beispiel festlegen können, ob ihre Behandlungsdaten in gesicherten und staatlich kontrollierten Datenbanken abgelegt werden.

Verknüpfte Daten können Therapien optimieren

Werden Daten verknüpft und Ärzten zentral bereitgestellt, kann das die Therapie von chronisch Kranken verbessern. Ist der Puls eines Patienten zu hoch oder treten Schwankungen auf, kann rechtzeitig interveniert werden.
Laut den Unternehmensberatern von Roland Berger soll der digitale Gesundheitsmarkt bis 2020 auf mehr als 200 Milliarden Dollar steigen.