01.03.2016

Die Digital-Branche braucht keine Briefings mehr. Heute heißt es: Weg vom Briefing, hin zum Co-Working. Die (Kreativ-)Agentur ist nicht mehr nur ausführende Kraft, die anhand statischer Vorgaben agiert. Vielmehr ist die Agentur heute ein aktiver Sparringspartner und aktiver Teil des Kundenteams, das vom ersten Lösungsansatz bis zum Roll-out intensiv und ziel-orientiert mit Kunden zusammenarbeitet. Briefings bekommen damit eine geringere Bedeutung in der Zusammenarbeit, denn Briefings sind faktisch gesehen reine Übergabedokumente von der internen Schnittstellen an externe Dienstleister. Lösungen verbunden mit eindeutigen Zielen als Vorgaben für die Lösungsfindung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden erarbeitet und geplant werden, sind de facto wichtigster Treiber für die Relevanz des Ergebnisses und somit für den Digital-Erfolg von Vorhaben.

Gute Agenturen hören sich die Fragen ihrer Kunden an und suchen dafür die richtigen Antworten. Klingt banal? Keinesfalls. Studien zeigen, dass 20 Prozent aller großen IT-Projekte während der Entwicklung gestoppt wurden, weil sie sich als nicht durchführbar erwiesen haben. Der Kunde ist heute ein aktiver Teil im Ideenfindungsprozess. Das Hinterfragen des Gegebenen und das Hinterfragen von sich selbst sind dabei essentielle Grundvoraussetzungen. Doch wie läuft das im Detail genau ab?

Business neu denken

Die Zukunft muss auf ganz neue Weise durchdacht werden, als bislang. Die SHIFT Strategy Consulting setzt auf innovatives Design Thinking statt auf klassisches problemorientiertes Lösungsdenken:

ALT – Business Thinking: Deduktiver Lösungsansatz

Problemlösungen in Unternehmen werden klassisch deduktiv gelöst. Das heißt, es wird aus verschiedenen bekannten Lösungsvarianten für ein Problem ausgewählt und dann implementiert. Probleme werden somit linear, ziel- und kostenorientiert gelöst. Dies bedeutet, dass nicht immer die beste Lösung aus Nutzersicht umgesetzt wird.

NEU – Design Thinking: Disruptiver Lösungsansatz

Der disruptive Lösungsansatz geht nicht linear an ein Problem heran. Design Thinking ist ein kreativer Prozess zur Lösungsfindung, der sich am Nutzer orientiert und auf ganzheitlichen Betrachtungsweisen beruht. Ähnlich dem User-Centered-Design (UCD) bei gestalterischen Lösungsansätzen fokussiert sich die Design Thinking-Methode darauf, Innovationen hervorzubringen, die sich am Nutzer orientieren und dessen Bedürfnisse befriedigen. Man nimmt neue Perspektiven und Blickwinkel ein, um das relevante Ergebnis zu schaffen. Das Finden der richtigen Frage steht dabei zunächst im Fokus. “Was ist die tatsächliche Herausforderung, die zu bewältigen ist?”.

Co-Working Ansatz für die beste Lösung

SH|FT arbeitet mit einem Co-Working Ansatz. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit werden gemeinsam mit Kunden in verschiedenen Formaten und teils kontinuierlichen  Co-Working-Phasen und Workshops wichtige Einsichten gewonnen. Die Analyse wird dann in Ideen und Lösungen überführt. Die Lösungen werden verprobt, Erkenntnisse direkt gewonnen und wenn nötig neu überdacht und erneut angepasst. Jede Lösung kann also auch wieder eine neue Frage aufwerfen. Ideen werden dabei vornehmlich visuell gesammelt und so in vielen Iterationen durchdacht. Erst wenn dieser Prozess komplett abgeschlossen ist, werden dann Briefings aufgesetzt oder in eine konkrete  Zielbildentwicklung überführt.

Ein Beispiel aus der Praxis

Der Marketing-Chef eines der führenden Multichannel-Handelsunternehmen in Deutschland hat ein Problem – er formuliert es so: “Ich habe schon viel probiert, brauche ich das alles wirklich? Das kostet mich viel Geld. Was macht wirklich Sinn und kommt das beim Kunden wirklich an? Was habe ich eigentlich davon?”. In enger Teamarbeit mit dem Kunden entwickelt die Agentur das „Warum“, das konkrete „Was“ und das anschließende „Wie“ der Realisierung zukünftiger, konkreter Maßnahmen. Konkret heißt das: Der Analyse und der Identifikation der Potenziale und Chancen digitaler Geschäftsmodelle folgt die Formulierung des „Warums“ und resultierender strategischer Handlungsfelder. Auf dieser Basis wird das „Was“ bestimmt und konkretisiert. Roadmap, Investionskosten sowie erforderliche Operationalisierungsstrukturen prägen zuletzt das „Wie“ für eine schnelle Umsetzung im Anschluss. Für Entscheider werden so Ideen zu Lösungen – greifbar, bewertbar, vorhersehbar.

Der Leitfaden zeigt, wie Kunde und Agentur in Zukunft noch besser zusammenarbeiten:

  1. Machen Sie sich frei von Briefings

Briefings definieren vorgefertigte Lösungen. Lösungen verschleiern den Blick auf die eigentliche Frage. Seien Sie offen und gehen Sie neue Wege. Die Lösung Ihrer Briefings war vielleicht gut. Aber gut geht immer besser.

  1. Schreiben Sie Fragen auf

Bevor Sie versuchen, Lösungen zu finden, denken Sie darüber nach, was wirklich Ihr Problem ist. Stellen Sie sich laut genau die Fragen, die Ihnen schon oft in den Sinn gekommen sind. Hinterfragen Sie das Gegebene und rücken Sie so zum Kern Ihres Problems und somit zum Kern der tatsächlich relevanten Lösung vor.

  1. Holen Sie sich einen guten Partner ins Boot

Erweitern Sie Ihre Chancen durch einen relevanten Partner. Strategie-Agenturen wie SH|FT helfen Ihnen dabei, das für Sie optimale Maßnahmen-Paket zu finden und umzusetzen.

  1. Planen Sie regelmäßige Treffen

Face-to-Face-Kontakt ist wichtig und hilft dabei, ein gemeinsames Zielverständnis zu finden.

  1. Definieren Sie die richtigen Erfolgsfaktoren

Nach der Zielbildentwicklung geht es an die Umsetzung. Auch hier sind regelmäßige Telefonate und Treffen wichtige Elemente. Maßnahmen können agil und flexibel im Umsetzungprozess weiterhin angepasst werden, um auf eventuell auftretende Hürden optimal reagieren zu können.

Wir lieben Fragen. Wirklich!

Das Ergebnis ist oft nur so gut wie die erste Frage. Eine Digitalstrategie als umfassendes Zielbild zu entwerfen ist eine eigens von SH|FT entwickelte Vorgehensweise. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Rufen Sie uns gerne an und gemeinsam arbeiten wir an Ihrer erfolgreichen digitalen Zukunft.