18.05.2015

Händler müssen mehr denn je aus der Sicht Ihrer Kunden denken. Auf welchen Plattformen ist meine Zielgruppe unterwegs und was wollen sie dort lesen? Kunden sind durch die Möglichkeiten des Online-Shoppings und die direkten Anbietervergleiche anspruchsvoller geworden. Markenerlebnisse werden sowohl Offline als auch Online erwartet – und dazu benötigen Händler von morgen zusätzliche Kompetenzen.

Kanäle zu befüllen, auf denen sich die eigene Kundschaft aufhält, reicht heute nicht mehr aus. Nutzer wünschen sich ergänzende Angebote zu kürzlich erworbenen Produkten oder eine Online-Beratung auf Facebook. Die Vernetzung mit anderen Kunden über Communities machen den eigenen Service zudem transparent. Um die eigene Zielgruppe auf lange Sicht zu erreichen und zu binden, ist es nötig, Botschaften kanalübergreifend zu platzieren und die gesamte Customer Journey zu begleiten.

Service ist das neue Marketing

Platte Marketing-Botschaften wie “Heute im Sale – alle Winterjacken müssen raus” greifen bei den meisten Konsumenten nicht mehr. Die besten Händler holen ihre Kunden wirklich ab – und zwar mit relevanten Inhalten zum Sortiment, die in die Lebenswelt der Nutzer eintauchen. Wie kann dies gelingen? Mit einem mehrwertstiftendem Service und einer breiten, professionellen Aufstellung über alle Kanäle hinweg. Dazu können zählen.:

     

  • personalisierte Inhalte, z.B. über einen Newsletter-Versand
  • eine intuitive Suchfunktion im Online-Shop
  • benutzerfreundliche Anwendungen bei einer einheitlichen Markenwelt (z.B. Mobile App)
  • Befüllen eines Blogs mit redaktionellen Inhalten zu den eigenen Produkten
  • Auftritte im Social Web (Facebook, Twitter und Co.)
  • uvm.
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Ob Social Media, E-Mail-Marketing oder On-Site-Search: Retailer brauchen neue Kompetenzen und Fach-Expertise. Nur durch das Wissen um den wirklichen Bedarf des Kunden können Händler diesen erfüllen und der Konkurrenz einen Schritt voraus sein. So bauen Händler Ihr neues Wissen auf:

Schritt 1: Vorgehen definieren

Zunächst ist die Strategie bzw. eine Roadmap festzulegen. Welche Ziele möchte ich mit der eCommerce-Strategie erreichen? Wie ist der IST-Zustand und wie soll der SOLL-Zustand aussehen? Definieren Sie dieses Vorgehen und legen Erfolgskennzahlen fest.

Schritt 2: Prozesse festlegen

Nach der Strategie sind Prozesse und Strukturen auszuwählen, die das Vorgehen ermöglichen. Hinter jedem eCommerce-System stehen Lösungen, Zahlungssysteme und Portale, die ineinander greifen müssen. Doch nicht nur die Technologie muss stimmen, auch der Workflow im Content Management muss festgelegt werden.

Schritt 3: Marketing-Instrumente vernetzen

Sie erreichen den optimalen Online-Handel nur, wenn alle Marketing-Instrumente und digitalen Kanäle miteinander vernetzt werden. Dazu gehören Design, Usability, Kampagnen-Management, Storytelling und eine ganzheitliche Markenführung.

Schritt 4: Mitarbeiter schulen

Qualifizierte Mitarbeiter sind für eine erfolgreiche Commerce-Strategie unerlässlich. Schulen Sie Ihr Personal zum Beispiel durch externe Workshops.

Schritt 5: Kennzahlen auswerten

Ob Sie auf dem richtigen Weg sind, erfahren Sie nur durch die Auswertung Ihrer zuvor definierten Kennzahlen. Web Analytics-Systeme helfen bei der Analyse und zeigen Optimierungspotenzial auf.

Schritt 6: Anreiz-Systeme schaffen

Ob Rabatte, exklusive Gewinnspiele für Facebook-Fans oder freies Wi-Fi im Store: Anreize können in vielerlei Hinsicht geschaffen werden, um Kunden zu begeistern und die Entwicklung der eigenen Commerce-Strategie zu unterstützen.

Wir unterstützen unsere Kunden quer über alle Branchen bei der Entwicklung ihrer eCommerce-Strategie und der Inszenierung ihrer Marken. Sprechen Sie uns gerne an!