22.01.2018

Ina, womit startet Dein Tag?

Ina: Mit einem Cappuccino unten aus der Küche. Wir gehen meistens zu mehreren Kollegen Kaffee holen und tauschen uns dabei über Arbeit, aber auch viele andere Dinge aus. Der richtige Arbeitstag startet dann oft mit einem Stand Up zu laufenden Projekten. Das Kern-Projektteam trifft sich am Morgen, um alle To Do’s zu klären. Aktuell arbeiten wir an einer großen Kampagne, die im Frühjahr 2018 live gehen wird. Als Lead bespreche ich im Stand Up, was am Tag ansteht und hole das Feedback vom Kunden ein.

Wie sieht ein "typischer Arbeitstag" bei Dir aus?

Ina: Das Schöne an einem kreativen Job ist, dass es eigentlich keinen typischen Arbeitstag gibt. Ein Tag könnte aber so verlaufen, dass ich nach dem Stand Up kurz meine E-Mails checke. Die PM’s und Designer haben mir bereits Tickets zugewiesen, die ich bearbeite oder prüfe. Oftmals sind auch QS Themen zu Content und Texten dabei. Wenn ich nicht selber produktiv bin, gebe ich Feedback oder bin im Jour Fixe mit unseren Kunden. Nach dem Mittag steht dann zum Beispiel die Konzept- & Kampagnen-Entwicklung an. Dies kann Neugeschäfte oder laufende Projekte betreffen. Dazu gehören auch oft Brainstormings in der Kreation. Wir sitzen dann in kleinen Gruppen in einem Konfi und spielen Ideen-Ping-Pong und tragen dabei unsere Ergebnisse auf Post-It Wänden zusammen.
In der Umsetzung war ich in letzter Zeit auch viel mit der Entwicklung und Produktionsbetreuung von Kampagnen-Videos beschäftigt. Für Animationsfilme mussten z.B. die Filmtreatments, Storyboards und Illustrationen entworfen werden. Die Produktionsbetreuung, Sprachaufnahmen und die QS des Schnitts fallen dann ebenfalls in meinen Aufgabenbereich.

Was begeistert Dich am meisten an Deinem Job?

Ina: Was ich an meinem Job besonders mag ist, dass es keine Routine gibt. Jeden Tag warten immer neue Aufgaben und Herausforderungen auf mich. Ich kann kreativ sein und neue Ideen entwickeln. So unterschiedlich wie die Kunden und Projekte, sind auch die Herangehensweisen. Ich erschließe mir stets neue Insights in Markenwelten und entwickle im Team und mit den Kunden neue Lösungen.

Was war Dein bisher spannendstes Erlebnis bei TWT?

Ina: Generell begeistert mich das Miteinander und der Teamgeist bei TWT. Wir verbringen auch nach der Arbeit gerne den Feierabend zusammen. Bei Team-Events waren wir schon auf dem Rhein paddeln und vieles mehr. Die Events gehören einfach zum Wohlfühlfaktor mit dazu – und das ist nicht selbstverständlich. Kürzlich haben wir einen Kreationsausflug zum Kikk Kreativ Festival in Belgien gemacht. Das war eine super Inspiration für neue Ideen. Auch sehr spannend und besonders schön ist es natürlich, wenn wir Awards für unsere Arbeiten gewinnen.

Welche Eigenschaften sollte ein Art Director mitbringen?

Ina: Immer neugierig bleiben und offen sein. Ein Art Director sollte ein kommunikativer Mensch sein, der sich gerne mit Kollegen und Kunden austauscht. Zudem sollte er um die Ecke denken können und immer Neues lernen wollen. Das Grundgefühl für gutes Design, Konzepte und Ideenentwicklung sollte ihm im Blut liegen.

Und welchen Job hättest Du, wenn Du nicht Lead of Creation bei TWT wärst?

Ina: Ich war ein sehr großer Dinosaurier-Fan, daher mit Sicherheit Paläontologin bzw. Archäologin. In der Schulzeit wollte ich aber auch mal Medizin studieren, das habe ich aber schnell wieder verworfen. Die Mappe für mein Design-Studium war jedoch bestückt mit anatomischen Zeichnungen. Ich habe mir dafür das Medizin-Lexikon meiner Mutter als Vorlage geschnappt. Illustration und Kreativität waren schon immer meins. Mein erstes Schülerpraktikum habe ich damals schon in einer Werbeagentur absolviert.