09.03.2018

Kommunikation über Messenger ist sehr persönlich, da die Nutzer die Tools bislang hauptsächlich in der Kommunikation mit Freunden und Bekannten eingesetzt haben. Deshalb sollten Marken und Unternehmen auch wie eine Persönlichkeit handeln und in der Lebenswirklichkeit der Nutzer denken und kommunizieren. Denken Sie daran, wir ihre Messages rezipiert werden. Das geschieht in den meisten Fällen über ein Smartphone, entsprechend wichtig ist auch der Beginn einer Message, weil die auf dem Sperrbildschirm dargestellt wird. Freude zeichnen sich dadurch aus, dass sie zuhören, dass sollten Sie auch tun. Auf diesem Wege schaffen Sie Nähe zum Nutzer und erhalten wertvolle Informationen über die Wahrnehmung ihrer Botschaften und Produkten. 

Achten Sie auf Channels und Sendefrequenzen

Verfügen Unternehmen über mehrere Marken, bietet sich die Nutzung mehrerer Channels an, in die sich die Nutzer eintragen können. Allgemein gilt: je spezifischer und zielgruppengenauer die Inhalte konzipiert, produziert und distribuiert werden, desto höher ist die Erfolgswahrscheinlichkeit. Dazu gehört auch die Frequenz der Aussendungen, zu oft sollte nicht gesendet werden. Als Faustregel kann eine Frage genutzt werden: Ist der Inhalt zu diesem Zeitpunkt wirklich relevant für den Nutzer? Im Umkehrschluss können aktuelle Ereignisse aufgegriffen werden, um Aufmerksamkeit zu schaffen, beispielsweise eine spezielle Message zum Weltfrauentag.

Layout kann entscheidenden Mehrwert bieten

Reiner Text ist nicht wirklich attraktiv - Bilder, Videos oder einfach nur Icons werten die Inhalte deutlich auf und führen zu höheren Öffnungsraten. Diese visuellen Stilmittel sollten unbedingt zur inhaltlichen Botschaft passen und diese unterstützen, sonst verpufft der Effekt. Im Prinzip gelten hier die Regeln des Journalismus, auch klassische Medien sind nach diesen Methoden aufgebaut.