26.09.2011

Produktvideos werden immer beliebter. Warum also nicht den Betrachter unmittelbar zum Kunden machen?

Dies ermöglicht die nächste Generation des Video-Commerce: „In-Video-Shopping“. Die Zusammenführung von Online-Video und E-Commerce erweckt Ihren Online-Shop zum Leben.

Video im Shop und Shop im Video

Vermutlich hat jeder Kunde schon einmal beim Online-Kauf daneben gegriffen. Sieht das Oberteil in Natura genau so schön aus, wie auf dem Produktbild? In den neuen, innovativen Kollektions-Videos sehen die Konsumenten nicht nur die Outfits an Personen, der Clip erzählt sogar eine Story, um Fashion und Transmedia-Kauferlebnis zu verknüpfen. Der Betrachter kann alle Produkte mit nur einem Klick auf das Model im Video kaufen. Der Clip stoppt und der Käufer legt das Wunsch-Outfit in den Warenkorb. Das Prinzip: Das Video ist nicht nur im Shop integriert, sondern der Shop im Video. Der Vorteil: Der Betrachter erlebt das begehrte Produkt in Bewegung, den Schnitt für einen Tragekomfort und den Fall des Materials, sodass auch die Qualität erahnt werden kann.

 

Ein Paradebeispiel des interaktiven, so genannten “In-Video-Shoppings” ist die Marke „Oki-Ni“ mit ihrem Video „The Game“: Männliche Models spielen in einer natürlichen Freizeitumgebung Tischtennis und führen indirekt die neue Kollektion der Marke vor.

 

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Marke wird Mensch

In-Shopping-Videos leben vom Storytelling, das die Brücke zwischen Konsument und Marke schlägt. Fanseiten in Sozialen Netzwerken und das Folgen von Marken und Firmen treibt die „Vermenschlichung“ der Brands voran. In Verbindung mit Erfahrungen, zu denen die Kunden eine Beziehung aufbauen, hat sich Storytelling als wichtigstes Element des Marketings etabliert. In-Video-Shopping versetzt die Konsumenten in eine aktivere Rolle: Unmittelbare Nutzer-Erfahrung gepaart mit Freude am Shopping-Erlebnis treibt die Kaufentscheidung an. Zahlreiche Marken wie Ralph Lauren, Ebags, Target uvm. haben das Potenzial erkannt und setzen bereits auf In-Video-Shopping.

 

Ein weiteres Beispiel ist die „RL Gang: A Fantastically Amazing School Adventure” erzählt von Grammy-Gewinner John Legend: Die Charaktere sind Schulkinder, die sich ihr eigenes Ralph Lauren Outfit für den Schultag zusammenstellen, bei ihrem Tag im Klassenzimmer und nach der Schule in malerischen Landschaften begleitet werden. Beim Klick auf die Nachwuchs-Models öffnen sich die typischen Outfits des jeweiligen Charakters aus der aktuellen Kollektion.

 

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In-Video-Shopping braucht spezielle Technologie

Die Videos werden mit zusätzlichen Flash-Overlays angereichert, die sich Produktinformationen aus dem eigenen Online-Shop ziehen. Dazu zählen Produktbeschreibung, Preis oder Cover Motiv. Shopbetreiber müssen eine technische Schnittstelle anbieten, um den Onlineshop an das Videoshopping-System anzubinden. Bei dieser Umsetzung tragen die Kunden nach dem Klick auf ein Outfit ihre Daten in ein Flash-Formular ein. Unternehmen, die In-Video-Shopping nutzen, sollten möglichst viele Zahloptionen anbieten, um Vertrauen bei den Kunden zu schaffen. Alternativ könne der Käufer aber auch in einen konventionellen Shop geleitet werden.

 

So erschien auch der letzte Gucci Katalog als “Shoppable Video”: Handtaschen, Fashion und Schuhe werden von Models präsentiert, beim Klick auf das gewünschte Produkt erscheint ein kleines Fenster mit Informationen zum Preis. Ein Button „buy it now“ führt direkt zum Artikel im Online-Shop.

 

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Interaktiver, neuer Verkaufskanal

Videos sind voller Emotionen – ein echter Conversion Treiber. Die Darstellung der Produkte und interaktive Hotspots werden als Call-to-Action eingesetzt, um den User zu aktivieren. Für Webseitenbetreiber bietet In-Video-Shopping eine neue Form der Umsatzgenerierung. Die Videos können außerdem z.B. auf Facebook platziert werden. Der Empfehlungscharakter und die unmittelbare Möglichkeit zum Kauf verstärken Impulskäufe. Die Grundlage für einen neuen Verkaufskanal ist geschaffen.