05.01.2015

Seit dem 01. Januar 2015 steht das Werbeformat “Promoted Pins” für alle Werbepartner des Bildernetzwerks Pinterest zur Verfügung. Die Sponsored Pins erhöhen die organische Reichweite und stellen ein nachhaltiges Werbemittel dar. Doch halten die Promoted Pins das, was sie versprechen? Wir zeigen, was das Werbeformat Ihnen wirklich bringt.

Seit mehr als einem halben Jahr testen exklusive Werbepartner das neue Werbeformat auf Pinterest. Die Erkenntnis: Promoted Pins werden im Durchschnitt elf mal weitergepinnt. Der Earned Media-Anteil liegt dadurch bei 30 Prozent. Die Rechnung ist simpel: Für 1.000 US-Dollar, die in Pins gesteckt werden, generieren Marken einen Earned Media-Anteil im Wert von 300 US-Dollar. Diese vielversprechenden Zahlen haben die Plattform dazu veranlasst, das Werbeformat ab dem 01. Januar 2015 für alle Werbepartner auszurollen. Werbung ist in sozialen Netzwerken auf dem Vormarsch und hat nun auch das bildgewaltige Pinterest erreicht.

Was sind Promoted Pins?

Promoted Pins sind bezahlte Werbeeinblendungen, die sich innerhalb der regulären Pins einfügen. Wie bei Facebook werden die Pins als gesponsert gekennzeichnet. Im Gegensatz zu anderen Netzwerken möchte Pinterest keine Popups und großflächigen Banner schalten. Die Promoted Pins sollen sich an dem Konzept des Native Advertisings orientieren und sich nahtlos in den ausgespielten Content einfügen. Mehrwert und nutzerstiftende Informationen stehen bei Pinterest somit ganz weit oben. Buchen lassen sich die Werbe-Pins über Kategorien oder für ein bestimmtes Keyword. Aktuell stehen über 30 Kategorien zur Verfügung, darunter Reisen, Produkte, Tiere oder Damenmode. Zu den exklusiven Werbepartnern, die das Werbeformat vorab testen konnten, zählen u.a. Nestle, The Gap und Expedia.

Neue Chancen für Unternehmen

Für alle Unternehmen, deren Zielgruppen auf Pinterest aktiv sind, eignen sich Promoted Pins hervorragend. Nutzer beschäftigen sich durch die hervorgehobenen Pins mit Ihren Produkten und Markenwelten. Vor allem weibliche Nutzer werden Sie auf dem Bildernetzwerk antreffen. Viele Frauen planen ihre individuelle Traumhochzeit mit einer passenden Pinnwand. Kleider, Accessoires und Locations werden zum Beispiel in Boards festgehalten. Die Kategorien “Reisen” und “Essen & Trinken” zählen neben “Hochzeiten” ebenfalls zu den beliebtesten Quellen zum Stöbern. Die Lebensmittelbranche und Reiseveranstalter können sich hier ideal positionieren und den Reichweitenaufbau steuern. Prinzipiell findet sich jede Branche in den mehr als 30 Kategorien wieder, sodass sich die Auseinandersetzung mit dem US-Netzwerk lohnt.

Wählen Sie die richtige Bildsprache

Stellen Sie mit der richtigen Bildwahl emotionale Themenwelten für Ihre Zielgruppen her. Inszenieren Sie Ihre Produkte in einem praxisnahen Umfeld, mit Unterhaltungswert statt lediglich das Produkt abzubilden. Pinterest ist ein soziales Netzwerk. Begehen Sie nicht den Fehler, eindimensionales Hardselling betreiben zu wollen. Die Bilder erzählen Geschichten für Ihre Nutzer und stellen eine Beziehung zwischen der Marke und dem Konsumenten her. Wir unterstützen Sie gerne und setzen die richtige Bildsprache für Sie um.