30.11.2015

 

Was versteht man unter Transaktionsmails?

E-Mails, die durch eine Aktion des Nutzers einen automatisierten Versand auslösen, werden als Transaktionsmails bezeichnet. In der Mail sind Informationen enthalten, die sich auf den ausgelösten Prozess beziehen. Das kann eine Bestellung im Online Shop sein oder eine Registrierung auf einem Portal. Transaktionsmails erzielen eine hohe Öffnungsrate, da sie von den Empfängern erwartet werden. Neben der Relevanz für den Empfänger, ist diese Form der Nachricht hochpersonalisiert. Da der Nutzer gedanklich noch bei der soeben abgeschlossenen Aktion ist, nimmt er das Mailing als Service des Unternehmens wahr. Typische Transaktionsmails sind:

  • Anmeldebestätigungen
  • Bestell- und Versandbenachrichtigungen
  • Statusmeldungen

Mit ein wenig Kreativität und einer Analyse der Customer Journey lässt sich aus Transaktionsmails noch viel mehr Potenzial schöpfen. Das Stichwort heißt hier: Storytelling.

Schlagen Sie eine Brücke

Brücken lassen sich aus den unterschiedlichsten Aufhängern schlagen. Um die Interaktion des Empfängers hochzuhalten, eignet sich Storytelling ideal. Beispielsweise können vorher getätigte Aktionen, gekaufte Produkte oder angesehene Artikel mit passenden Waren, Services oder Link-Empfehlungen verknüpft werden. Eine gute Datenbank innerhalb der E-Mail-Marketing-Software ist die Basis für Transaktionsmails mit Storytelling-Elementen. Dank einer Kundensegmentierung können Mailing-Inhalte personalisiert und auf die individuellen Bedürfnisse der Empfänger ausgerichtet werden.

Storytelling via Call to Action

Hat sich ein Kunde im B2B-Sektor auf einer Plattform angemeldet, um einen Download zu tätigen, können Marketer nach dem Versand der entsprechenden Transaktionsmail, weitere passende Inhalte versenden. Sei es ein exklusiver Download zum Thema oder eine Case Study, die den Empfänger ebenfalls interessieren könnte. Besonders geeignet für den Versand sind Informationen über Angebote, die ein Empfänger bereits angeklickt hat.

Mit Content überzeugen

Transaktionsmails lassen sich ideal mit relevanten Links verknüpfen, zum Beispiel zum eigenen Unternehmensblog oder Auftritten in sozialen Netzwerken. So können sich Abonnenten näher mit dem Content und der Marke befassen. Wird ein Empfänger beispielsweise Fan des Facebook-Auftritts, kann dies mit einem Rabatt für eine Bestellung belohnt werden. Eine weitere Option ist der Versand eines Newsletters mit spannenden Blog-Beiträgen, die dem Klickverhalten des Empfängers entsprechen. Hat ein Empfänger zum Beispiel eine Jeans bestellt, kann ein Tipp-Artikel zum Denim-Look versendet werden.

Personalisierung in Echtzeit

Transaktionsmails sind prädestiniert für eine Kommunikation in Echtzteit. Passende Produktempfehlungen lassen sich anhand der Klickrate der Empfänger zusammenstellen. Basis hierfür ist eine umfassende Datenbank, die Faktoren wie die Kauf- und Klickhistorie der Nutzer berücksichtigt. Der individuelle Newsletter-Inhalt wird beim Öffnen des Mailings dynamisch angezeigt. Dafür werden in der Regel Text-Bilder eingesetzt, die zum Beispiel Preise und Produktbilder enthalten. Darüber lässt sich Content in E-Mails nachladen, der erst nach dem Versand definiert wird.

Transaktionsmails eignen sich ideal, um eine nachhaltige Kundenbeziehungen aufzubauen. Die Inhalte sollten Empfänger dazu animieren, Handlungen zu tätigen und sich mit Ihrer Marke zu beschäftigen. Wir erzählen gerne gemeinsam mit Ihnen Ihre Geschichte.

(Quelle: internetworld.de)