24.02.2015

Erfolgreich kommunizieren bedeutet, dort zu sein, wo die eigene Zielgruppe sich online austauscht. Facebook, Twitter, YouTube, Google+, Xing, Pinterest, Tumblr – die Kanäle sind vielfältig, doch unsere folgenden Tipps greifen auf jeder Plattform.

 Content-Marketing

In Deutschland sind laut BITKOM 78 Prozent der Internetnutzer in sozialen Netzwerken angemeldet und rund 67 Prozent nutzen diese auch aktiv. Im Bereich Social Media können Werbetreibende in den nächsten Jahren richtig durchstarten, wenn sie die Faktoren für eine erfolgreiche Kommunikation beherzigen und anwenden. Hier finden Sie 12 Tipps für Ihre Social Media-Kommunikation.

Tipp 1: Führen Sie eine Zielgruppenanalyse durch

Bevor Sie mit der Social Media-Kommunikation starten, steht eine Zielgruppen- sowie Kanalanalyse an. Auf welchen Plattformen sind Ihre Kunden überhaupt unterwegs? Sprechen Sie vorrangig Entscheider im B2B an? Dann lohnt sich beispielsweise ein Blick auf die News-Timeline von Xing. Unternehmen haben die Möglichkeit, relevante Informationen innerhalb ihres Xing-Auftritts zu streuen. Besteht Ihre Zielgruppe hauptsächlich aus Frauen? Bildlastige, emotionale Netzwerke wie Pinterest oder Instagram überzeugen weibliche User und eröffnen die Ihnen Chance hochwertige Produktbilder und Markenwelten in Szene zu setzen. Neben diesem Blickwinkel sollte das Potenzial der “Must Have”-Netzwerke Facebook und Twitter ebenfalls erschlossen werden. Hier sind immer noch die meisten Internetnutzer unterwegs, sodass Sie sich mit Ihren Inhalten gekonnt platzieren können.

Tipp 2: Definieren Sie Ihre Ziele

Was wollen Sie im Social Web erreichen? Ihrer Marke ein Gesicht geben? Mit Ihren Kunden ins Gespräch kommen? Oder Ihre PR-Arbeit ergänzen? Bevor Sie in die Social Media-Welt eintauchen, sollten Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sein. In einem zweiten Schritt können Sie die Ziele messbar machen. Indikatoren für die Erfolgsmessung sind u.a.:

  • Reichweite wie Fans und Follower
  • Interaktion: Likes, Shares und Kommentare
  • Conversion Rate (Kontaktanfrage, Warenkorb)

Tipp 3: Produzieren Sie relevanten Content

Im Social Web ist es unerlässlich geworden, mehrwertstiftenden Content zu spielen. Wer keinen guten Content hat, muss zahlen, um gesehen zu werden. So einfach ist die Formel, die soziale Netzwerke Marken und Unternehmen vorrechnen. Doch nicht immer müssen die Inhalte schlecht sein – die geringere Visibilität ist vor allem der sinkenden organischen Reichweite zuzuordnen. Werbeanzeigen zu Ihren Inhalten sind daher eine sinnvolle Ergänzung, um das vorhandene Social Media-Budget einzusetzen.

Tipp 4: Erstellen Sie einen Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist ein äußerst nützliches Marketing-Instrument. Recherchen, Events und vorproduzierte Inhalte lassen sich im Plan mit festen Zuständigkeiten und Links festhalten. Der Content kann direkt auf den Social Media-Plattformen terminiert werden, sodass keine Engpässe beim Posten entstehen. Social Media-Experten setzen in enger Absprache mit Ihnen einen Redaktionsplan auf, der Ihre ausgewählten Kanäle automatisiert befüllt und Ihnen gleichzeitig einen Überblick zum gespielten Content inklusive Erfolgen liefert.

Tipp 5: Bewerben Sie Ihre Aktivitäten

Die gewünschten Netzwerke sind identifiziert? Die Inhalte stehen? Dann kann es eigentlich losgehen, allerdings nicht ohne die Werbetrommel für Ihre Social Media-Aktivitäten zu rühren. Machen Sie auf den neuen Blog, die Facebook-Page oder Ihr erstes YouTube-Video aufmerksam – denn nur so gewinnen Sie neue Fans und Follower. Eine Möglichkeit wäre die Bewerbung auf Ihrer Website oder in Ihrem Newsletter. So wird eine breite Nutzergruppe angesprochen. Des Weiteren können Sie zu Beginn ein Gewinnspiel planen, das für Shares und Likes im Social Web sorgt.

Tipp 6: Fordern Sie Ihre Fans auf

Engagierte Nutzer sind Gold wert! Animieren Sie Ihre Follower daher regelmäßig zu Interaktionen auf Ihrer Seite. Fragen Sie Nutzer zum Beispiel nach ihrem Lieblings-Design eines Ihrer Produkte. Rufen Sie zu Fan-Fotos auf Instagram auf oder starten eine Umfrage. Die Möglichkeiten sind hier schier unendlich.

Tipp 7: Seien Sie Emotional

Social Media lebt von Nähe und Emotionen. Zeigen Sie daher auch Insights aus Ihrem Alltag. Das kann ein Video zur Entstehung eines neuen Produktes sein, Fotos von der letzten Firmenfeier oder der Start eines neuen Mitarbeiters oder einer neuen Mitarbeiterin. Impressionen liefern einen Einblick hinter die Kulissen und machen Marken menschlich.

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Tipp 8: Werten Sie Erfolge richtig aus

Die korrekte Analyse der Erfolge zählt zum A und O im Social Media. Behalten Sie Ihre Ziele stets im Blick und werten die Aktivitäten der User dahingehend aus. Lösen Sie sich dabei von der Auswertung der reinen Klicks. Im Social Web zählt das Engagement der Nutzer. Empfehlungen, Shares und Multiplikatoren verbreiten ihre Botschaften – und darauf kommt es an!  

Tipp 9: Seien Sie offen für Neues

Social Media unterliegt einem ständigen Wandel. Nutzer wechseln die Plattformen, neue Netzwerke erleben einen Boom oder verlieren an Reichweite. Daher ist es unerlässlich, immer am Puls der Zeit zu publizieren. Scannen Sie Best Practices und themenrelevante Accounts, um neue Impulse zu setzen.

Tipp 10: Kontrollieren Sie das Netz-Geflüster

Wer spricht über meine Marke? Gibt es sogar Unmut bei den Verbrauchern? Diese Stimmen können Sie über ein spezielles Monitoring-Tool filtern. Eine regelmäßige Kontrolle der Web-Einträge über die eigene Marke und eine wirksame Kommunikationsstrategie ist elementar wichtig um zielgerichtet auf Äußerungen, Beiträge etc. reagieren zu können und proaktiv auf die Social Community einwirken zu können.

Für Ihren individuellen Bedarf kreieren wir maßgeschneiderte Social Media Monitoring-Lösungen.

Tipp 11: Optimieren Sie Ihre Inhalte für die Suchmaschine

Zu Social Media gehört auch eine redaktionelle Suchmaschinen-Optimierung Ihrer Inhalte, um eine optimale Sichtbarkeit zu gewährleisten. Ergänzt wird das SEO um die Planung, das Texting und die Schaltung von Anzeigen auf Facebook oder Twitter mit Erfolgsbericht.

Tipp 12: Setzen Sie auf neue Werbeformate

Facebook und Co. führen regelmäßig neue Features für Unternehmenspages ein. Zu diesen Funktionen zählen zum Beispiel die Product Ads. Das Facebook-Format richtet sich explizit an Händler, die auf diese Weise ihre Produkte bewerben können. Anzeigen werden an die jeweilige Zielgruppe des Händlers ausgespielt. Diese lässt sich zum Beispiel nach Alter oder Wohnort filtern.

Sprechen Sie mit uns auf Facebook und Twitteroder hier! Wir beraten Sie gerne.