21.08.2007

Die Bitkom veröffentlichte in einer Erhebung einen Umsatz der deutschen Webhändler im B-to-C-Markt von rund 46 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Laut einer Umfrage der Internet World Business kann in diesem Jahr noch mit einer erheblichen Steigerung des Umsatzes gerechnet werden.Die deutsche E-Commerce-Branche würde auch in diesem Jahr ihre Umsätze steigern können, davon sind mehr als neun von zehn Internetprofis überzeugt. Nur sieben Prozent rechnen mit einer Umsatzstagnation, und weniger als 1 Prozent glauben an einen Umsatzrückgang.

 

Die Erwartungen an das eigene Unternehmen sind dabei ähnlich hoch; so wollen 88 Prozent am Jahresende einen wesentlich gestiegenen Umsatz präsentieren, jeder Zehnte rechnet mit gleich bleibenden Umsätzen,. An eine Minderung der Umsätze des eigenen Unternehmens glauben nur zwei Prozent. Allerdings sind besonders kleine und mittelständische Unternehmen bei ihrer Einschätzung eher pessimistisch, während Großkonzernen vermehrt mit einem Zugewinn rechnen.

Besondere Wachstumsimpulse gehen vom B-to-C- und B-2-B-Markt aus, aber auch vom neu definierten C-to-B-Markt, der Dienstleistungsgesuche von Verbrauchern an Unternehmen umfasst, wie beispielsweise auf dem Portal Myhammer.de. Für diese Märkte wird für die kommenden zwölf Monate ein Steigerungspotenzial von 44 Prozent der Befragten erwartet. Im E-Commerce sollen vor allem der Versandhandel, der Arzneimittelhandel und die Tourismusbranche profitieren und mit Umsatzsteigerungen rechnen können. Online-Autohändler und Rechtsdienstleister sollen es, laut der Einschätzungen hingegen schwerer haben.