07.03.2014

Am 28. Juni 2012 stellte der Technologiekonzern Google die erste im Alltag nutzbare Datenbrille mit dem Namen Google Glass vor. Seitdem hat sich auf dem Markt der Wearables und damit auch im Segment der Datenbrillen viel getan. Zahlreiche Prototypen, sowie zum Teil bereits ausgereifte Produktvariationen, zeugen von der Vielfältigkeit der Produkte und deren Nutzungsmöglichkeiten. Wir wollen Ihnen im folgenden einen kurzen Überblick über die Treiber dieser Entwicklung geben und die bisherigen Errungenschaften des jungen Marktes genauer beleuchten.

 

Immer mehr Geräte

Neben einigen Datenbrillen, die sich ganz offensichtlich an Googles Datenbrille Glass orientieren, manche Hersteller auch gänzlich neue Wege um zukünftige Kunden für die bisher noch relativ unbekannte Geräteklasse zu begeistern. Viele Konzepte fallen dabei vor allem durch ihr Design sowie die spezialisierten Anwendungsgebiete auf. Weiterhin ist grundsätzlich zwischen zwei Technologien zu unterscheiden: Datenbrillen, die auf Augmented Reality (AR) oder welche die auf Virtual Reality (VR) setzen. Beide Technologien blenden Informationen vor dem Auge des Betrachters ein, jedoch legen diese sich bei den AR-Datenbrillen über die “echte Realität”, während der Nutzer bei VR-Brillen vollständig in eine “virtuelle Realität” eintaucht.

 

Laforge: Icis

Mit einem ähnlichen Konzept möchte das Unternehmen Laforge Optical im Februar 2014 den Massenmarkt erobern. Die Brille fällt insbesondere durch ihr elegantes äußeres Erscheinungbild auf. Aufgrund der vollflächigen Brillengläser können die Informationen, anders wie bei Glass, nicht nur auf einer Seite angezeigt sondern über das gesamte Blickfeld dargestellt werden werden. Interessenten können sich bereits jetzt um ein exklusives Beta-Kit auf der Website des Unternehmens anmelden.

 

META: Space Glasses

www.youtube.com/embed/LuMv29nKo2k  

Bei den Space Glasses von META handelt es sich, genau wie bei Google Glass oder der Laforge Icis, um eine AR-Brille. Wichtigstes Unterscheidungskriterium ist jedoch das Interface, welches dem Nutzer ermöglichen soll, holographie-ähnliche 3D-Objekte einzublenden und mit diesen zu interagieren. Laut dem Nachrichtendienst CNN erninnert die Oberfläche stark an das von Tony Stark benutzte Interface aus dem Hollywood-Film Iron Man. Die Brille soll im September 2014 ausgeliefert werden.

 

Sony HMM-3000MT 

Sony geht mit seiner VR-Brille HMM-3000MT einen ganz anderen Weg als die bisher genannten Hersteller. Das Modell wurde speziell für den Einsatz im Operationssaal geschaffen und soll dort Chirurgen bei minimal-invasiven Behandlungen helfen.

Die Brille beschränkt sich dabei auf reine VR-Anwendungen, bei denen der Arzt das Display im inneren der Brille für eine räumliche Wahrnehmung nutzt und so endoskopische Eingriffe besser durchführen kann. Die Datenbrille ist bereits in Japan zugelassen und soll zukünftig auch im europäischen Markt zum Einsatz kommen.

 

Google Glass

Als Platzhirsch und Treiber des gesamten Segments stellt Google Glass einen technischen Meilenstein in der Evolution tragbarer Miniaturcomputer dar. Die Brille, entwickelt in den geheimen Forschungsabteilungen der Google-X-Sparte, stellt Informationen mithilfe eines Glasprismas direkt im Sichtfeld des Nutzers dar und ist somit insbesondere für Augmented-Reality Anwenungen gedacht. Laut dem Vorstandsvorsitzenden von Google, Eric Schmidt, soll Glass noch im April 2014 auf den Markt kommen.

 

Ein Markt wird Erwachsen

Die Vielfalt innerhalb des Datenbrillen-Marktes hat seit der Vorstellung von Google Glass enorm zugenommen. Unternehmen sollten über mögliche Einsatzgebiete nachdenken um auch in Zukunft weiter konkurrenzfähig zu bleiben. Professionelle Full-Service Internetagenturen wie die TWT Interactive Group helfen Ihnen bei dieser Entscheidung und beraten Sie kompetent entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen gerne.